Dieser Klassiker aus der Wiener Küche, den ich fast schon vergessen hatte, ist mir endlich wieder eingefallen. Ich gestehe, ich habe die gegarte Zunge fertig gekauft, weil außer mir isst die hier niemand, daher wäre eine ganze Zunge viel zu viel.
Dass man an der Zunge eines Tiers zeigen kann, dass es gesund gelebt habt, wisst ihr? Wenn nicht, dann bitte ab zum Fleischatlas von Global 2000 und dort mal reinschauen. Dort finde man auch Infos, welche Teile von Tieren öfter mal gegessen werden sollten anstatt der üblichen Schnitzeln und Filets.
1 El Sonnenblumenöl
½ EL Apfelessig
Salz
Pfeffer
1 EL Kernöl
einige marinierte Käferbohnen
einige Gänseschnabel-Paprika oder normale Paprikastreifen
1 Hand voll Vogerlsalat oder Endiviensalat in Streifen
Öl, Essig, Salz und Pfeffer zu einer Marinade rühren. Die Zunge darin am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Wenn man die Zunge selber gekocht hat, kann man sie heiß marinieren, dann braucht sie nur bis zum Auskühlen marinieren.
Vor dem Servieren die Zunge aus der Marinade heben und auf einem Teller auflegen. Zur verbliebenen Marinade das Kernöl dazugeben. Gänseschnäbel oder Paprikastreifen darin wenden, auf der Zunge verteilen. Dann den Salat darin durchheben, auch auf der Zunge verteilen. Marinierte Käferbohnen auf die Zunge legen. Servieren.
Zunge gehört für mich auch in die Kategorie 'muss ich nicht haben'
AntwortenLöschenGänseschnabel Paprika musste ich erst mal googeln, hübsch sehen die kleinen Dinger aus
Die sind wahnsinnig gut. Ein Hauch scharf, aber gerade eben mal so, dass es ein wenig prickelt auf der Zunge.
LöschenGänseschnabel-Paprika? Was es alles gibt! Ich finde es klasse, dass du auch Teile vom Tier isst, die normalerweise nicht so gefragt werden.
AntwortenLöschenAm liebsten esse ich solche Teile!
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